Dezember Special ( bis 22.12. ) Chateaubriand klassisch           Sauce Bernaise, Kroketten & Gemüseaiswahl  44.-/P.

 

 

 

 

 

Restaurant Sternen

Hauptstrasse 5

4552 Derendingen

Tel. 032 6 82 08 25


 

Willkommen Cho ässe, cho drinke, cho sy

Der „Stärne“ war von Anfang an eine besondere, lebendige Wirtschaft. Hier traf man sich. Jung und Alt, „Dick und Dünn“, Leute vom Dorf und Leute von auswärts. Eine Wirtschaft für jedermann. Das soll so bleiben.

Der „Stärne“ war früher nicht nur Dorfbeiz, sondern auch Gasthof. Man konnte hier nicht nur essen, trinken, sich unterhalten, man konnte hier auch übernachten. Deshalb begegnete man da auch immer wieder interessanten Gästen, Leuten, die von auswärts kamen und die einiges zu erzählen hatten. Es muss immer schon ein betriebsames Gasthaus gewesen sein und es war immer schon bekannt für seine gute und eigen­ständige Küche. „Stärne-Chuttle“ waren noch in jüngerer Zeit ein Begriff.

 

Das Restaurant Sternen wurde 1850 gebaut, an der damaligen Überlandstrasse, welche vom Jurasüdfuss in Richtung Bern führte. Zum Gasthaus gehörte eine Scheune und ein Bauernhof auf der Ostseite des Restaurants. Auf der Nordseite gab es früher einen Gemüsegarten.

Der Sternen war ursprünglich ein Gasthof für die Überlandfuhrleute, eine Pferdestation für die Vier- oder Sechsspännerfuhrwerke. Die wertvolle Ware und die Pferde wurden in der Scheune untergebracht. Im Bauernhof gab es Gästezimmer für die Fuhrleute. In der Gaststube konnten sich die Fuhrmänner vom weit herum bekannten, witzigen Sternenwirt Benedikt Mühlethaler, dem „Brenner Benz“, bewirten und unterhalten lassen. Der „Benz“ soll seinen Humor bis ins hohe Alter nie verloren haben, obwohl er als ehemaliger Verdingbub vom Schicksal nicht gerade verwöhnt worden war. In der Gaststube ging es wohl manches Mal heiter zu und her. Man fühlte sich wohl hier. So kommt es ja auch nicht von ungefähr, dass eine Schar Turner 1886 den Turnverein Derendingen hier im Restaurant Sternen gründeten. Die Scheune wurde ihr Vereins- lokal. Geturnt wurde am Sonntagmorgen. Man arbeitete eben damals noch 12 Stunden am Tag, auch samstags. Man turnte im Freien zwischen Restaurant und Scheune oder in der dunklen Tenne.

Unterdessen hatten die Lastwagen und die Bahn die Fuhrwerke verdrängt. „Brenner Benz“ starb 1936 mit 87 Jahren. Seine beiden Töchter Bertha und Emma führten die Wirtschaft weiter. Das gute Essen im Sternen war bekannt, auch unter den Last­wagenchauffeuren, den modernen Fuhrleuten. 1963 starben die beiden Schwestern innerhalb von zwei Wochen. Das Restaurant wurde verkauft. Seither wechselten die Besitzer mehrmals. 1995 brannte das Bauernhaus. 1998 wurde es abgerissen.

 

Es freut uns, wenn es Ihnen bei uns gefällt und schmeckt in unserer etwas besonderen

Wirtschaft. ‚Proscht“ und „E Guete“.

 

Mijo und Christina

 
 Mail: Restaurant Sternen